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KinFlex® - VG-Coaching

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Impulskontrolle?
Schnelle Wutausbrüche?
Geringe Stresstoleranz?
Rechnen ist kompliziert?
Mathematik ist kein Lieblingsfach?

Lesen fällt schwer?
Die Lesebegeisterung fehlt?
Buchstaben werden vertrauscht?
Das Lesen führt schnell zur Ermüdung?
Obwohl der Ausgenarzt sagt, es ist alles ok?
Das Schreiben ist sehr MÜHSAM?
Verkrampfte Sifthaltung?
Schlechtes Schriftbild?
Der Mund bewegt sich beim Schreiben/Malen mit?
Geringe Konzentration und Aufmerksamkeitsspanne?
Vermehrtes Träumen?
Vergessen von Hausaufgaben und anderen Dingen?
Sitzen fällt schwer?
Aufgaben werden lieber im Liegen durchgeführt?
Beim Sitzen am Tisch wird der Kopf häufig abgestützt?
Die frühkindlichen Reflexe sind unsere ersten Bewegungen, sie werden durch äußere Reize ausgelöst und laufen unwillkürlich und automatisch immer gleich ab. Sie entstehen bereits im Mutterleib, unterstützen den Geburtsvorgang, und sind für den Aufbau, die Verknüpfung und Isolierung der Nervenbahnen zuständig. Dadurch wird die Muskulatur aufgebaut und der Aufrichtungsprozess unterstützt. Im Zuge dessen werden ebenfalls das Sehen, Hören, Fühlen, Denken, Handeln, Gleichgewicht, die Kooperation und Wahrnehmung geschult. Die Reflexe sollten spätestens nach dreieinhalb Jahren integriert sein.

Es gibt zahlreiche Ursachen dafür, dass ein Reflex nicht integriert wird: vorgeburtliche Stress-Situationen wie z.B. Unfälle, Infektionen oder Alkohol-/ Drogenkonsum… und Gründe während der Geburt wie z.B. ein Kaiserschnitt, eine Frühgeburt oder Saugglocken-/ Zangengeburt. Auch danach können Traumata jeglicher Art dafür verantwortlich sein, dass ein Reflex, der schon integriert war, wie eine Sicherung wieder „rausfliegt”. Das passiert nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen.

Die Reflexe müssen irgendwann integriert sein, um willkürliche bewusste Bewegungen möglich zu machen. Nur so werden die Nervenbahnen, die zwischen Gehirn und Körper verlaufen, optimal gefestigt, die einzelnen Gehirnanteile ausgereift und die Muskelspannung im Körper entwickelt.

Dies geschieht im Rahmen der Reflexintegration in 3 neuronalen Reifungsstufen:

  1. Die ersten Reflexbewegungen sind einseitig, d.h. Beine und Arme einer Körperseite bewegen sich zur selben Zeit.
  2. In der zweiten Reifungsstufe beginnt das Kind zu kriechen und später auch zu krabbeln, wenn es Überkreuzbewegungen ausführen kann.
  3. Mit dem Stehen entwickelt sich das Gehen und Sprechen. Es entsteht Wissen und Gedächtnisleistung, und es können Zusammenhänge erkannt werden.

Für die Entwicklung ist es also notwendig, dass sich zum einen die Nervenfasern vermehren, und sie zum anderen dicker und besser isoliert werden, um eine schnelle und komplette Informationsverarbeitung zu gewährleisten.

Mit dem 6. Lebensjahr sollte ihr Kind die „neuromotorische Schulreife” erreicht haben. Diese wird in 3 Ebenen beschrieben:

    • Körperliche Entwicklung:
Einbeiniges Stehen und Hüpfen, Balancieren, einen Ball werfen und fangen, sich selbstständig anziehen, mit der Schere Formen ausschneiden und Ausmalen, ohne über die Linie zu kommen.

    • Geistige Entwicklung:
Flüssiges Sprechen, Geschichten wiedergeben, bis 10 zählen, Gegenstände nach Größe und Gestalt ordnen, sich konzentrieren und selbstständiges Beenden einer Aufgabe.

    • Soziale und emotionale Entwicklung:
Sich in Gruppen einfügen, Regeln akzeptieren und Kontakte knüpfen können, und die Ablösung von den Eltern im vertrauten Umfeld.

Findet dieser Integrationsprozess nicht statt, dann kann ihr Kind nicht zeigen, was in ihm steckt, es wird an sich zweifeln und sie an ihm. Sein Potential kann sich nicht entwickeln, es fühlt sich an wie bei einer angezogenen Handbremse.

Mögliche Anzeichen, die Sie bei Ihrem Kind feststellen können, wenn Reflexe nicht integriert sind:

  • Ihr Kind ist leicht ablenkbar, hat Schwierigkeiten ruhig sitzen zu bleiben.
  • Es hat eine verkrampfte Stifthaltung und ist im Umgang mit Messer und Gabel ungeschickt.
  • Es hat Konzentrations-/ Koordinationsprobleme, ist unordentlich, schusselig und unpünktlich.
  • Ihr Kind tut sich schwer beim Lesen, Schreiben und mit der Rechtschreibung.
  • Ihr Kind hat vielleicht auch Probleme in der Kontaktaufnahme mit anderen und ist ängstlich oder bekommt manchmal Wutanfälle.
  • Es hat Löcher im Socken am großen Zeh, tut sich mit dem Schwimmen schwer, überstreckt seine Knie oder Ellenbogen.

Erfolgt die Reflexintegration, dann geschieht das wie bei einem Theaterstück mit verschiedenen Akten. Jeder hat seinen großen Auftritt auf der Bühne, macht seinen Job und geht nach dem Applaus wieder ab, um für den nächsten Reflex die Bühne freizumachen. Ist die Bühne nicht frei, funkt der noch aktive Reflex dazwischen, was zu Übersprungshandlungen und den oben beschriebenen Symptomen führt.

Zum Beispiel der ATNR (Asymmetrischer Tonischer Nackenstellreflex) oder auch „Fechterstellung”. Er wird durch die Kopfdrehung zur Seite ausgelöst und das Bein und der Arm in Blickrichtung strecken sich, während sich die Gliedmaßen der Hinterhauptseite beugen. Durch die Verbindung von Kopf-, Augen- und Armbewegungen bildet der ATNR die Grundlage für die Zusammenarbeit von Auge und Hand und schafft damit die Voraussetzung für alles weitere Lernen in der Schule.

Stellen Sie sich vor, Ihr Kind sitzt in der Schule quer zur Tafel an seinem Tisch und schaut zur Seite, um von der Tafel abzuschreiben. Der aktive ATNR wird in Blickrichtung Arm und Bein strecken wollen. Das tut er aber nicht, weil das Bewusstsein dagegensteuert. Ihr Kind hilft sich vielleicht, indem es sich auf den Fuß setzt oder die Beine um den Stuhl wickelt. Auf jeden Fall wird das Kind abgelenkt und das Gegensteuern kostet Energie. So entstehen Fehler und Ihr Kind ist unkonzentriert.

So hat jeder frühkindliche Reflex seine Aufgabe und seine Tücke, wenn er noch aktiv ist. Mit KinFlex® werden die Bewegungsmuster der Reflexe nachgeholt und im Körper integriert. Durch die kinesiologische Unterstützung wird getestet, welche Reflexe noch aktiv sind, und mit Hilfe von kinesiologischen Korrekturen, aktiven, passiven und isometrischen Bewegungen in Kombination mit einer Bilateralen Hemisphären Musik wird deren Integration ermöglicht.

So kehrt wieder Leichtigkeit in Ihre Familie ein.




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